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Südwest Presse

Spendenaktion für die Elterninitiativen „Krebskranke Kinder“

Die Fakultät Mechatronik und Medizintechnik der Hochschule Ulm ruft die Läufer des Einstein-Marathon 2012 zur Spendenaktion für die Elterninitativen „Krebskranke Kinder“ an den Kliniken der Universität Ulm und der TU München auf. Diese Initiative will zusammen mit den Läufern und verbündeten Unternehmen sowie zusätzlichen Sponsoren die Arbeit der Elterninitiativen an beiden Kliniken unterstützen. Viele kleine Schritte erreichen gemeinsam sehr Viel!

Die Diagnose »Ihr Kind hat Krebs« bedeutet immer eine existentielle Veränderung für das Leben der Kinder, der Eltern und Geschwister. Nun ist eine ganze andere Form der Beratung und Begleitung gefordert, die das tägliche Leben erleichtern und den Patienten, den Eltern und Geschwistern ermöglichen, mit der Situation leben zu lernen. Hier engagieren sich die beiden aus ehrenamtlich Tätigen getragenen Organisationen. So besteht die konkrete, aus Spenden finanzierte Arbeit aus

  • Hilfen für krebskranke Kinder und ihre Familien vor Ort
  • Beratung und Unterstützung (wie z.B. finanzielle Hilfen, psychologische Betreuung behördliche Fragestellungen etc.)
  • Bereitstellung von kliniknahen Wohnmöglichkeiten für Angehörige
  • Unterstützung der Kinder-Krebsforschung

Damit werden erfolgreich Brücken zwischen medizinischen Notwendigkeiten und persönlichen notwendigen Hilfen geschlagen.

Unterstützen Sie diese Initiative der Fakultät und erlaufen Sie mit Ihrer Spende und ihren gelaufenen, sponsorfähigen Kilometern einen Beitrag zu den Arbeiten der Organisationen

Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:
Prof. Dr. Michael Kaufeld (Kaufeld@hs-ulm.de) und Prof. Dr. Martin Hessling (Hessling@hs-ulm.de).


Radio 7 Drachenkinder

werden seit 2011 auch vom Einstein-Marathon unterstützt.

Die Aktion Radio 7 Drachenkinder wurde 2005 ins Leben gerufen. Radio 7 möchte traumatisierte Kinder zwischen Alb und Bodensee, Schwarzwald und Allgäu unterstützen. Drachenkinder sind Kinder und Jugendliche, die lebensbedrohliche Lebenssituationen haben oder hatten – sei es durch Gewalteinwirkung, den Tod eines Familienmitgliedes oder Krankheit.

Radio 7 leitet Ihre Spende zu 100 Prozent an die betroffenen Kinder weiter. Ein Gremium sammelt eingehende Anfragen, bewertet diese und entscheidet darüber.

Radio 7 arbeitet eng mit zahlreichen caritativen Einrichtungen im gesamten Radio 7 Land zusammen, die uns entsprechende Schicksale vorschlagen. Unterstützt werden traumatisierte und schwer kranke Kinder aus dem Sendegebiet von Radio 7.


Aktion 100.000 und Ulmer helft


Was ist die Aktion 100.000 und Ulmer helft?

Die Aktion 100.000 und Ulmer helft ist eine Hilfsaktion der SÜDWEST PRESSE und der Stadt Ulm. Seit mittlerweile fünf Jahren treten die zuvor eigenständigen Hilfsprojekte Aktion 100.000 (SÜDWEST PRESSE) und Ulmer helft (Stadt Ulm) gemeinsam an, wobei die Federführung der SÜDWEST PRESSE obliegt. Die Aktion 100.000 gibt es jedoch schon bedeutend länger, sie geht heuer ins 41. Jahr. Die Aktion läuft jedes Jahr von November bis Anfang Februar. In diesem Zeitraum finden zahlreiche Veranstaltungen statt, deren Erlös für Hilfsprojekte und sozial Schwache in der Region bestimmt ist. Gleichzeitig werden die Leser gebeten, die gute Sache mit Spenden zu unterstützen.
Die Aktion wird vom Marketingchef der SÜDWEST PRESSE, Karl Bacherle, und Wolfgang Hitzler von der Stadt Ulm geleitet. SÜDWEST PRESSE-Chefredakteur Hans-Jörg Wiedenhaus und der Ulmer Oberbürgermeister Ivo Gönner sind die Schirmherren.


Wer beteiligt sich und was passiert im Aktionszeitraum?
Die Aktion lebt von der Beteiligung von Vereinen, Musikkapellen, Bands, Theatergruppen, Schulklassen, Kindergartengruppen, Unternehmen und Einzelpersonen aus der Region. Die Bandbreite der Veranstaltungen im Aktionszeitraum reicht von Vorträgen über Konzerte, Kabarettauftritte bis hin zu Kindergartenkindern, die zusammen mit Eltern und Erzieherinnen Selbstgebasteltes auf Märkten verkaufen. Der Höhepunkt der Aktion ist  zweifellos das Auktionswochenende am 16. und 17. Dezember im Ulmer  Kornhaus, das immer von mehreren tausend Ulmern besucht wird. Geboten wird bis weit nach Mitternacht, im letzten Jahr sind 77.007 Euro  zusammengekommen. Innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sind auch die Büttenabende, bei denen Stadt- und Gemeinderäte aus Ulm und Neu-Ulm  auftreten. die Auftritte „der Belehrer“ im Ulmer Roxy haben schon Kultstatus. Weitere Höhepunkte sind: Der Tölzer Knabenchor, die Gospelkonzerte mit Isabelle Siyou & Freunden, das Juristenkabarett, die Matineen im Haus der Begegnung, die mittlerweile zu einem Forum hochbegabter Nachwuchskünstler geworden sind. Insgesamt finden über 80 Veranstaltungen im Rahmen der Spendenaktion statt.


Wie sieht die Kommunikation aus?
Das hauptsächliche „Sprachrohr“ der Aktion sind Sonderseiten, die immer in der SÜDWEST PRESSE- Samstagsausgabe sowie im Ulmer Wochenblatt erscheinen. Dort werden die Veranstaltungen angekündigt, soziale Einrichtungen vorgestellt, deren Projekte gefördert werden und alles Sonstige rund um die Aktion berichtet. Über die Veranstaltungen wird auch im Lokalteil und auf den Seiten der regionalen Kultur berichtet.

Des weiteren können die Leser „ihrer“ Zeitung auch ein direktes Feedback geben, beispielsweise am Aktionsstand der SÜDWEST PRESSE, auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt oder bei den Veranstaltungen. Was die Bindung der Leser an das Blatt besonders stärkt ist, dass die SÜDWEST PRESSE sozusagen doppelt „positiv auffällt“:
Zum einen, weil sie sich für die sozial Schwachen in der Region engagiert – und zwar zusammen mit den Lesern, die Geld spenden oder als Teil einer Gruppe oder Initiative Veranstaltungen für die Hilfsaktion durchführen. Zum anderen, weil die SÜDWEST PRESSE mit attraktiven Veranstaltungen (Konzerte, Theater, Kabarett) das kulturelle Leben in der Stadt bereichert.


Wie viel Geld kommt zusammen und wer bekommt die Spenden?
In den vier Monaten der Saison (Nov. 2010 – Feb. 2011) kamen 639.785 Euro zusammen, mit diesem Aktionsergebnis wurde damit eine neue Bestmarke erzielt (Gesamtspendensumme seit 1971 = 9.681.500 Millionen Euro). Die Spenden bleiben in der Region, das Geld kommt Notleidenden und karitativen Einrichtungen in Ulm und in Neu-Ulm zugute.
Bei der 41. SÜDWEST PRESSE- Aktion 100.000 und Ulmer helft werden wieder mehr als 1.300 Einzelpersonen und über 100 karitative Einrichtungen unterstützt.


Was ist das Besondere an der Aktion 100.000?
Schwerpunktförderung – in den vergangenen Jahren waren dies u. a.: Die Gründung des Altentreffs Ulm/Neu-Ulm (jetzt Generationentreff), die Renovierung der Räumlichkeiten des Ulmer Aufschnaufhauses, die „Wiederbelebung“ des Therapie-Beckens im Tannenhof Ulm/Wiblingen oder der Ausbau der Schwerstbehindertenplätze in den Einrichtungen der Lebenshilfe.
Was die Aktion 100.000 und Ulmer helft wohl besonders auszeichnet ist, dass sie sowohl eine wichtige Hilfsaktion für Menschen und soziale Einrichtungen in der Region ist als auch ein Mittel, die Kommunikation mit den Lesern zu stärken und die Identifikation mit der Zeitung zu erhöhen. Die Leser-Blatt-Bindung ergibt sich zum einem aus den Tausenden Besuchern, die die von der SÜDWEST PRESSE organisierten Veranstaltungen besuchen, den begleitenden Verkaufsaktionen und – vor allem – aus dem „Wir-Gefühl“ zwischen Zeitung und Lesern, wenn es darum geht, die Not in der Region zu lindern.

Karl Bacherle
Aktionsleiter