Das Laufende Band – ein außergewöhnliches Laufereignis
In der Woche vor dem 6. Einstein-Marathon 2010 gab es ein Laufevent der ganz besonderen Art: 42,195 Stunden lang haben Läuferinnen und Läufer ein Laufband ununterbrochen betrieben. In der Sparkasse in der Neuen Mitte eröffnete Olympia-Sieger Dieter Baumann gefolgt von verschiedenen Prominenten aus Sport und Kultur das Laufende Band. Knapp hundert Läuferinnen und Läufer haben insgesamt 598,62 km auf dem Laufband zurückgelegt. Ziel war es, Spenden für die Arbeitsgemeinschaft Grüner Zweig e.V. zu sammeln. Jeder gelaufene Kilometer spülte dank der Unterstützung der Sparkasse Ulm, des Lions-Clubs Ulm/Neu-Ulm/Alb Donau und den Veranstaltern des Einstein-Marathons drei Euro in die Spendenkasse. So konnte direkt nach 42,195 Stunden ein Scheck über 1795,86 € Euro überreicht werden.
Dazu beigetragen haben vor allem die Heeresflieger aus Laupheim – sie legten knapp 70 km als erfolgreichstes Läufer-Team zurück - und Sven Scharfenberg mit knapp 14 Kilometern und damit der besten Einzelleistung.
Das war nur der Anfang: Wir planen ein kleines Laufkraftwerk: Wir bauen ein Hamsterlaufrad für Menschen. Damit soll Strom erzeugt werden. Echter Öko-Strom! Das Projekt wird über eine
Web-Cam aufgezeichnet und veröffentlicht und die Südwest Presse wird aktuell darüber berichten.
Gelaufen wird im ½-Stunden-Rhythmus. Den „Lauf-Stundenplan“ kann jeder Interessierte auf der Homepage einsehen und sich über freie Laufzeiten informieren. Ein Läufer kann selbstverständlich auch mehrere Abschnitte belegen. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos.
Alles weitere zum Projekt und wie man sich anmeldet, kann man nach Fertigstellung des Laufrades, auf der Internetseite des Einstein-Marathons erfahren.
Und – soviel sei jetzt schon verraten – auch dieses Aktion mit dem Hamsterrad ist nur ein Zwischenschritt auf Weg zum wirklich großen Rekord-Event, wenn es dann heißt: „In 80 Tagen um die Welt“.







